Seltene Updates

Diese Seite wird nicht besonders regelmäßig aktualisiert. Wen das nicht stört, der kann alle paar Monate mal vorbei schauen, ob es etwas neues gibt. Meistens wird das irgendwelches Wissen sein, das ich für so nützlich halte, dass ich es veröffentliche.

Wie auch immer Sie hier her gefunden haben, vielen Dank für Ihren Besuch.

In der gleichen Rubrik

16. Mai
The Fort 2

26. Oktober
Namensvettern

3. April
Panorama-Howto

Die neue Website

... oder wie ich lernte, das Content-Management-System zu lieben.

Nach längerer Abstinenz vom Kreis der Leute-die-eine-Homepage-haben kehre auch ich ins Web zurück, meinen Platz auf der Google-Hitliste für "Wolfgang Herget" wieder zu verbessern.

Ich habe es lange vor mir hergeschoben, aber über Ostern fand ich endlich (trotz herumliegender Bachelor-Arbeit für die auch was getan werden müsste) Muße, meine Homepage mal wieder ins Leben zurückzuholen.

Flugs fragte ich - bevor ich mich in die Heimat nach Rodalben verzog - meinen Kollegen Rainer, womit er denn so seine Webseite befeuere. Denn, man ist ja schließlich Informatiker und lebt nicht in der Steinzeit, wo die Webseite mit einem archaischen Notepad.exe handgeklöppelt wird, NEIN — ein CMS muss her, auf dass man sich nur noch ein einziges mal mit dem Aussehen der Seite herumschlagen müsse, und sich dann auf das konzentrieren könne, was eine Seite eigentlich ausmacht: Inhalte, Inhalte, Inhalte! (Mist, kein Stuhl zum rumwerfen zur hand... ;-)

Es kam also die Empfehlung zu SPIP, einem kleinen französischen OpenSource CMS. Ein kurzer Blick in Rainers Seite (oder genauer, den SPIP-Unterbau davon) schien vielversprechend. Da ich mich nun schon mit Weblication, Joomla, und dem Monster von Typo3 mehr oder minder tief befasst habe, und ob der zum Teil riesigen Funktionalität - und damit auch Einarbeitungszeit - oder den wöchentlichen Sicherheitslücken keine richtige Freude aufkommen wollte, kam das kleine SPIP wie gerufen.

Ich staunte nicht schlecht, als der Installer (ein kleines PHP-Skript) brav alles nachzog und in die richtigen Bahnen lenkte. Ein (halbwegs vertretbares) Standardlayout war auch dabei, man hätte direkt loslegen können. Aber gut, man will ja auch dass es einigermaßen aussieht. Ein exkurs nach XHTML und CSS machten mir klar, dass "from scratch" eine Designvorlage hinlegen ausserhalb meines Zeitrahmens war. Also ein Musterdesign von OpenSourceWebDesign geladen, dass ähnlich meinen Wünschen aussah, und darin etwas rumgepfuscht.

Die letzte Hürde war dann noch die (französische!!1!11!!einself!) Syntax von SPIP für die Designvorlagen. Ich musste BOUCLE’n, sinon irgend was anderes anzeigen, usw... Naja, man gewöhnt sich an allem, auch am Dativ. Was jetzt noch fehlt, sind die berüchtigten "tags" die ja heutzutage keiner Seite fehlen dürfen (um Querschnitte über Kategorien hinweg zu fassen), die Möglichkeit für Besucher, Kommentare zu ausgewählten Themen zu hinterlassen und noch ein paar nette Inhalte.

Kommt alles noch. Vorerst mal: Over and out.